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Elektroautos sind Spitzenreiter im Energiesparen

Ein Elektrofahrzeug ist ein Verkehrsmittel, das mit elektrischer Energie angetrieben wird. Es können damit Schienenfahrzeuge, Straßenfahrzeuge, Wasserfahrzeuge oder Luftfahrzeuge gemeint sein. Bei den reinen Elektrofahrzeugen (Elektromobilen) wird zum Antrieb nur elektrische Energie verwendet. Diese wird in Sammlern (z.B. Batterien) im Fahrzeug gespeichert oder bei Bedarf permanent von außen zugeführt (z.B. Schiene, Oberleitung, Induktion). Neben rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen gibt es auch Mischformen bei den Arten der Antriebe.

 

 

Elektrofahrzeuge erreichen Endenergie-Verbrauchswerte, die einem Liter Diesel pro 100 km entsprechen, teilweise noch darunter. Diese sind zum Beispiel Fahrzeuge mit Leichtbau-Karosserien wie der Hotzenblitz, dessen Produktion mittlerweile eingestellt wurde, und der Kewet aus Norwegen. Am sparsamsten dürfte das zweisitzige TWIKE fahren, das regelmäßig weniger als 5 kWh pro 100 km ab Netz braucht. Das entspricht in etwa einem 0,5-Liter-Auto. Ähnlich wenig braucht der „nur“ einsitzige CityEl. Selbst Fahrzeuge mit normaler Kleinwagenkarosserie wie der Citroen AX Electrique verbrauchen umgerechnet bedeutend weniger als 2 l/100 km. Der Tesla Roadster von Tesla Motors (Kalifornien) mit rein elektrischen Antrieb und Fahrwerten (und Preis) eines Sportwagens hat einen Energieverbrauch von 11 kWh/100 km bei einer Reichweite von 400 km mit einer Batterieladung. Der Tesla Roadster nutzt handelsübliche Lithium-Ionen-Akkus, die durch konstruktive Maßnahmen und eine gutes Batteriemanagementsystem einen guten Lade-Entlade-Wirkungsgrad aufweisen.

 

Ein hauptsächlich finanzielles Problem ist die kaum realisierte Größe des Akkus für eine Fahrstrecke von einigen 100 km. Technisch lassen sich selbst ältere Fahrzeuge aufrüsten. Werden Akkus eingebaut, die nicht zu viel Platz beanspruchen und auch nicht zu schwer sind, muss man für längere Distanzen mehrere Nachladestopps einlegen. Die Ladedauer ist bei heutigen Traktionsbatterien weniger vom Akkumulator, als vielmehr von der zur Verfügung stehenden Ladeinfrastruktur, d.h. Stärke des Ladegerätes, Belastbarkeit des Stromanschlusses, abhängig.

Fahrangst im Alltag und wie man sie erfolgreich bewältigt

Die Fahrangst kann Fahrer und Beifahrer befallen 

 

Fahrangst, auch als Amaxophobie bezeichnet, ist die Angst vor dem Auto oder vor dem Autofahren im Verkehr. Diese kann sich sowohl auf das Auto selbst als auch auf das Autofahren beziehen. Unter der Fahrangst leiden insbesondere Fahrer, manchmal auch Beifahrer. Die Angst bezieht sich auf bedrohlich gedachte Situationen im Straßenverkehr, etwa Autobahn, unbekannte Strecken. Die Gedanken drehen sich um Katastrophen, es wird befürchtet, einen Unfall zu verursachen, andere zu verletzen oder zu töten. Die Betroffenen reagieren beim Versuch, solche Situationen trotz ihrer Angst aufzusuchen, mit heftigen körperlichen Symptomen und versuchen sie daher zu vermeiden. Schließlich werden auch sehr harmlose Situationen mit Angst betrachtet, etwa Wohnstraßen oder Parkplätze.

 

 

Wer von der Angst vor dem Autofahren betroffen ist, schränkt sein Fahren immer mehr ein, bis zur völligen Vermeidung. Durch das Vermeiden verstärkt sich die Angst, do dass ein Teufelskreis entsteht. Die Betroffenen fürchten sich dann nicht nur vor der realen Situation (Auto zu fahren im dichten Verkehr oder auch nur in Wohnstraßen), sondern vor den quälenden Auswirkungen der eigenen Angst („Angst vor der Angst. Da die Betroffenen von ihrem Familien- und Freundeskreis oft nicht verstanden werden, ziehen sie sich zurück und verschweigen ihren Zustand.

 

 

Mit einer gezielten Verhaltenstherapie lässt sich die Fahrangst erfolgreich bewältigen

 

Für Menschen mit unspezifischer Fahrangst ist eine Verhaltenstherapie der klassische Weg zur Bewältigung der Ängste. Im konfrontativen Teil der Therapie, z. B. wenn jemand Panikattacken auf der Autobahn fürchtet und diese Situationen per Auto aufsuchen soll, gibt es inzwischen schon tastende Versuche, eine auf Fahrangstbewältigung spezialisierte Fahrschule hinzuzuziehen. Die Zusammenarbeit zwischen Therapeuten und Fahrschulen befindet sich allerdings noch in der Erprobungsphase. Dabei kann der Therapeut im Privatfahrzeug der Patientin zu den Übungen mitfahren oder er schickt die Patientin zu Konfrontationsübungen mit einer bekannten Angstfahrschule. Fahrlehrer und Therapeut arbeiten zusammen, wobei für die Zusammenarbeit die Patientin den Therapeuten von seiner Schweigepflicht entbinden muss.